Trier

In der Verantwortungspartner-Region Trier wollen die Initiativkreis-Mitglieder und die Handwerkskammer Trier gemeinsam neue Projekte im Bereich der gesellschaftlichen Verantwortung voranbringen. Die Unternehmerinnen und Unternehmer identifizierten die größten Herausforderungen in der Region und benannten als „Ankerthema“ die Fachkräftesicherung. Unter dem Namen „Potenzial Mensch“ ist die Fachkräftesicherung Ausgangspunkt zur Entwicklung neuer Projekte. Unter anderem werden Fragen zum demografischen Wandel, der Nachwuchssicherung sowie der Integration aufgegriffen.

Verantwortungspartner-Region Trier

Darüber hinaus sehen die Projektbeteiligten weitere Bereiche, die für eine erfolgreiche Fachkräftesicherung entscheidend sind. Sie wollen ihre Region durch die Förderung von Nachhaltigkeit im Betrieb sowie die Förderung des ländlichen Raumes, des Innovationspotenzials und des kulturellen Angebots voranbringen. Die Verantwortungspartner-Region Trier versteht sich als Drehpunkt im Grenzraum zu Luxemburg, Frankreich und Belgien, die mit ihrer offenen, interkulturellen Art und ihrer starken Wirtschaftsleistung eine hohe Lebensqualität bietet. Die Projektbeteiligten wollen damit nicht nur junge Menschen in der Region halten, sondern gezielt auch Nachwuchskräfte aus den benachbarten Ländern ansprechen, sich in der Region niederzulassen.

 

Viertes Meilensteintreffen der Verantwortungspartner Trier am 21. Juli 2014

 

Nach der Auftaktveranstaltung im September 2013 formierten sich vier Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten:

 

AttraktiverLeitfaden Attraktiver Arbeitgeber Arbeitgeber

Die Arbeitsplatzgestaltung und attraktive Arbeitsplatzbedingungen werden für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zunehmend wichtig. Für Betriebe ist es deshalb entscheidend, Maßnahmen zu ergreifen, die sie als attraktive Arbeitgeber auszeichnen. Dabei soll ihnen eine Handreichung mit Tipps und guten Beispielen helfen.



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Ein wichtiger Faktor für attraktive Unternehmen ist auch das Gesundheitsmanagement. Aus diesem Gedanken heraus entwickelte die Arbeitsgruppe einen Leitfaden, die die Unternehmen bei der Planung eines Gesundheitstages, der Umsetzung sowie Nachfolgeaktivitäten unterstützt. Im nächsten Schritt konzentriert sich die Arbeitsgruppe auf Maßnahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit.

 

Bodenqualität in einem nachhaltigen Wirtschaftskreislauf

Mit einem Schnelltest zur Bewertung der Bodenqualität möchte die Arbeitsgruppe nachhaltig die Lebensmittelqualität in der Region steigern. Damit möglichst viele – auch über die regionalen Grenzen hinaus – diesen Test anwenden, soll dieser mit einem Film sowie einer Website vorgestellt werden.

 

Bildung und Ausbildung

Um der Fachkräftesicherung in der Region zu begegnen, entwickelt die Arbeitsgruppe ein Patenschaftsprogramm für abschlussgefährdete Jugendliche. 16 Monate lang arbeiten Paten aus regionalen Unternehmen mit Schülerinnen und Schülern zusammen und wenn sich diese auszeichnen, bekommen sie die Möglichkeit, ihre Ausbildung im Unternehmen zu absolvieren.