JES - Jugend entwickelt Südthüringer Wirtschaft

„JES – Jugend entwickelt Südthüringer Wirtschaft“ ist das zentrale Projekt der Verantwortungspartner in Thüringen. Die Region leidet unter der Abwanderung vor allem junger Teile der Bevölkerung, wodurch wertvolles Potenzial verloren geht. Um diesem Trend entgegenzuwirken, hat sich die Gruppe um den Unternehmer Lutz Frischmann die Ziele gesetzt „die Eigeninitiative der Jugendlichen zur Berufs- und Lebensorientierung zu stärken und Jugendlichen eine berufliche Perspektive in ihrer Heimatregion zu geben“ wie Ernst Haberland, Sprecher der Unternehmergruppe, zusammenfasst. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein verstärkter Dialog der beteiligten Parteien – der Unternehmen und der Schulen – notwendig. In Form eines Ideen-Wettbewerbs an Thüringer Schulen für die 8. bis 11. Klassen wurde dieser Dialog im Herbst 2012 aufgenommen. Aufgabe der Schülerinnen und Schüler war es, ein Unternehmen zu entwickeln, für welches sie in Zukunft gerne arbeiten oder das sie gerne führen würden. Gleichzeitig setzen sie sich auch mit den dafür notwendigen Kompetenzen auseinander. Die Schülergruppen werden bei ihrem Projekt von den Unternehmerinnen und Unternehmern der Verantwortungspartner-Region Thüringen betreut und tatkräftig unterstützt.

Zusätzlich gewinnen die Jugendlichen durch einwöchige Praktika in den Unternehmen der Region erste Einblicke in das spätere Berufsleben.

Nach Ende der ersten Runde wurden die Ergebnisse der besten Schülerprojekte ausgezeichnet. Die Fortsetzung des Projekts in einer zweiten Runde steht bereits fest.

Lesen Sie mehr auf den Seiten der Thüringer Ehrenamtsstiftung:

    • Auszeichnung zur Ehrenamtsgala in Hildburghausen
      (Beitrag vom 12.12.2013)
 
 

 

Projektgruppe „Thüringer Akustik Manufaktur“

Die Schülergruppe der 10. Klasse des Hennebergischen Gymnasiums „Georg Ernst“ in Schleusingen verspricht Hörvergnügen „made in Thüringen“. Gemeinsam planten sie die Produktion von Lautsprechern aus den regionalen Materialien Holz und Schiefer. Dafür besuchten die Schüler die Schiefergrube in Lehesten sowie ein Holzfachbetrieb. Beide Unternehmen stellten das nötige Material für die Herstellung der Lautsprecher zur Verfügung. So bauten die Jugendlichen mit der Unterstützung von Fachbetrieben ein funktionstüchtiges Modell und entwarfen einen Businessplan für ihr Produkt. Aus dem Projekt entstanden vier Seminarfacharbeiten, die die Schüler im Rahmen ihres Abiturs fertigstellen werden. Themen der Seminarfacharbeiten stammen aus den Bereichen Betriebswirtschaft, Technik, Marketing und Werbung sowie der Erstellung und Auswertung von Umfragen. Nach Abgabe der Arbeiten setzen die Schüler diese Teile zu einem Geschäftsplan zusammen. 

 

 

Projektgruppe Thüringer Akustik Manufaktur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Projektgruppe „Die ultimative Bewerbung“

Ebenfalls vom Hennebergischen Gymnasium „Georg Ernst“ in Schleusingen, diesmal von einer Gruppe aus 11.-Klässlern, stammt das Projekt „Die ultimative Bewerbung“. Ihr Ziel war es, Bewerbungen individueller und zeitgemäßer zu gestalten. Dazu planten sie ein Onlineportal, auf dem Bewerberinnen und Bewerber sich in Form von Videos vorstellen. Gleichzeitig können sich auch die Unternehmen präsentieren und potenzielle Nachwuchskräfte direkt persönlich ansprechen. Die Schüler hatten die Gelegenheit ihre Idee interessierten Unternehmen auf verschiedenen Veranstaltungen zu präsentieren. Das Ergebnis: Teile des Onlineportals sind von einem Unternehmen in dessen Internetpräsenz übernommen worden. Zum Jahresende möchte ein weiteres mittelständisches Unternehmen das Portal nutzen. Die Schüler hielten die Ergebnisse ihres Projekts in einer Power-Point Präsentation sowie in einem schriftlichen Bericht fest. Ein besonderes Ereignis durften die Projektgruppe Anfang 2013 genießen: Im Rahmen der Ehrenamtsgala des Landrates Hildburghausen wurden die Jugendlichen für ihr Engagement geehrt.

 

Projektgruppe Die ultimative Bewerbung

 

 

 

 

 

 

Projektgruppe „Moderne gestalten" – Schleusingen 2050

Im Frühjahr des Jahres 2013 startete das Projekt der Schülergruppe mit der Frage: Wie soll unsere Stadt in Zukunft aussehen? Was gibt es für Gestaltungsmöglichkeiten? In einem ersten Schritt recherchierten die Schüler Bau- und Architekturstile in Schleusingen aus Vergangenheit und Gegenwart. Gleich zu Beginn der Arbeitsphase hatten die Schüler die Gelegenheit, ihr Projekt beim "Rohrer Dialog" mit Wirtschaftsminister Uwe Höhn vorzustellen.

Im zweiten Teil der Projektarbeit widmeten sich die Jugendlichen Teilen eines Verkehrsprojekts der Stadt Schleusingen. Im Mittelpunkt standen hier eine Kreisel- und Fußgängerwegegestaltung. Die Schüler erstellten erste Entwürfe und schriftliche Ausarbeitungen.

Schließlich überlegte sich die Projektgruppe eine Lösung für ein besonderes Problem der Stadt: Wie sollen in Zukunft Menschen am einfachsten vom künftigen Busbahnhof (Unterstadt) zum Markt (Oberstadt) kommen? Die Idee der Jugendlichen: Ein gläserner Fahrstuhl. Dies wäre insbesondere eine Erleichterung für ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung.

 

Der Erfolg des ersten Wettbewerbs ist sichtbar, weshalb er nun nicht nur in die nächste Runde geht, sondern auch in weiteren Landkreisen ausgeschrieben werden soll.

Weitere Informationen zum Schülerwettbewerb finden Sie auf den Seiten der Thüringer-Ehrenamtsstiftung.

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